Jürgen Perl ::: EIB/KNX-Systemintegrator
 

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 ::: Rauchwarnmelder

Rauchwarnmelder retten Leben!

Diese Aussage steht ausser Frage.

In den meisten Bundesländern sind sie bei Neubauten bereits Pflicht und bei Bestandsbauten innerhalb festgelegter Übergangsfristen nachzurüsten.

Berlin 09.06.2016: Nun ist es soweit. Für Neubauten ab 2016, für Bestandsbauten gilt eine Übrgangsfrist bis 2020.
Eine entsprechende Änderung der Bauordnung beschloß das Abgeordnetenhaus am 09.06.2016.
Quelle: http://www.berlin.de/special/immobilien-und-wohnen/nachrichten/4446064-2340281-berlin-fuehrt-pflicht-zu-rauchmeldern-ei.html

Brandenburg: seit 28.04.2016 für alle Neubauten vorgeschrieben; Übergangsfrist bis 31.12.2020 für Bestandsbauten.

Für meine Kunden in der Region Harz:
Niedersachsen: seit 2012 für alle Neubauten vorgeschrieben; seit 01.01.2016 für Bestandsbauten vorgeschrieben.

Und damit Sie als Kunde sicher sein können, dass der von Ihnen eingesetzte Rauchwarnmelder auch das tut, was er soll, gibt es die DIN EN 14604.
Darin sind die Mindestanforderungen an Rauchwarnmelder definiert. Andere Rauchwarnmelder, die diese Norm nicht erfüllen, dürfen weder verkauft noch verbaut werden.

Natürlich ist es nicht mit einer Norm getan. Die DIN 14676 regelt die Planung, den Einbau, den Betrieb und die Instandhaltung von Rauchwarnmeldern für Wohnhäuser, Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung.

Demnach sind alle Räume und Flure mit Rauchwarnmeldern auszustatten, ausgenommen Küchen und Bäder.
Offene Küchen gelten als Wohnraum und müssen daher mit einem Rauchwarnmelder ausgestattet werden.
Ebenso wenn die Küche den Durchgang von einem Zimmer zum Flur/zur Eingangstür bildet und damit einen Fluchtweg darstellt.

Für die Ausstattung der Räume mit Rauchwarnmeldern ist der Bauherr (Neubau) bzw. der Eigentümer/Vermieter zuständig.
Dieser ist auch für die Wartung und Instandhaltung zuständig.

Ein Wort zum Thema "Täuschungsalarm": Sofern ein Rauchwarnmelder vorschriftsmäßig installiert und gewartet ist und dennoch einen Täuschungsalarm auslöst, auf Grund dessen die Feuerwehr zum Einsatz kommt, kann dafür niemand zur Verantwortung gezogen werden. Dieses gilt nur, wenn Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt.

Im Falle einer KNX-Anlage bietet sich natürlich der Einsatz von KNX-fähigen Rauchwarnmeldern (drahtgebunden) an.
Zum Beispiel der Gira-Rauchwarnmelder Dual-Q, für den es ein KNX-Modul gibt.
Dann können alle wichtigen Zustände des Rauchwarnmelders ausgelesen und verarbeitet werden, zum Beispiel das automatische Einschalten der Fluchtwegbeleuchtung.

Zum Nachrüsten gibt es Funkvarianten, zum Beispiel von HAGER; TG510 als Rauchwarnmelder und TR131A als Medenkoppler.

Gehen Sie auf Nummer sicher und rüsten Ihre Wohnung/Ihr Haus mit Rauchwarnmeldern aus. Auch wenn Sie gesetzlich noch etwas Zeit hätten.

 

Ich berate Sie gern.

 

 

 

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